UNIVERSITÄTSKLINIK FÜR ALLGEMEIN-, VISZERAL-, GEFÄẞ- UND TRANSPLANTATIONSCHIRURGIE

Adipositaschirurgie

 

 

Sprechstunde & Terminvereinbarungen:

 montags 10:00 Uhr - 13:00 Uhr
Prof. Dr. med. Frank Benedix,
Herr Dr. med. Jörg Arend

Frau Dr. med. Steffi Peglow
Frau Dr. med. Therese Reinstaller

Frau Sabrina Seidel
Fachkoordinatorin Adipositas/
metabolische Erkrankungen

Tel.: 0391/67-21442

adipositaszentrum@med.ovgu.de

  

Liebe Patienten, Hausärzte und Kooperationspartner,


Logo_AdipositasDas Universitätsklinikum Magdeburg ist eines der Zentren für Adipositas-Medizin in Sachsen-Anhalt. Schwerpunkte sind neben der Behandlung des krankhaften Übergewichtes ebenso die Forschung auf den Gebieten der Vorbeugung, Epidemiologie und Ursachen der Adipositas. Seit dem Jahr 1997 werden interdisziplinär Patienten mit pathologischer Adipositas (krankhaftes Übergewicht) konservativ und operativ behandelt. Die langjährige Erfahrung, das interdisziplinäre Konzept in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und Partnern gewährleistet eine optimale individuelle Behandlung.
 
Die pathologische Adipositas stellt ein komplexes Erkrankungsbild mit erhöhtem Körpergewicht und dadurch assoziierten Begleiterkrankungen dar. Durch Veränderung der Lebensgewohnheiten und in seltenen Fällen eine genetische Vorbelastung leiden immer mehr Menschen an Übergewicht. Eine frühzeitige Behandlung der Adipositas führt zur Verhinderung bzw. Verminderung von Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Gelenk- und Wirbelsäulenveränderungen, Schlafapnoe, zur Steigerung des körperlichen Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit

 

Die Behandlung der Adipositas kann aufgrund des komplexen Krankheitsbildes nur interdisziplinär erfolgen. Hierzu zählen die konservative und operative Therapie. 

Die konservative Therapie beinhaltet neben der Verhaltens-, Ernährungs- und Bewegungstherapie auch die medizinisch begleitete Behandlung. Gleichzeitig müssen Erkrankungen die zu erhöhtem Körpergewicht führen (z.B. Endokrinologisch, Psychosomatisch) abgeklärt und gegebenenfalls behandelt werden.  

Die Indikation zur operative Therapie besteht nach erfolgloser konservativer Therapie. Es gibt verschiedene operative Verfahren , die zu einer langfristigen Reduktion des Übergewichts und damit auch zu einer Verbesserung der Begleiterkrankungen führen. Dabei richtet sich die Art der Operation nach den Lebens- und Essgewohnheiten, der Vorgeschichte und den Nebenerkrankungen.  

Durch das interdisziplinäre Team in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kooperationspartnern und Hausärzten wird eine kontinuierliche und lebenslange Nachbetreuung gewährleistet.

 

Definition des Übergewichts

Waage-Flyer

  BMI (kg/m2)
Untergewicht   < 18,5
Normalgewicht 18,5 - 24.9
Übergewicht    25,0 - 29,9
Adipositas Grad I 30,0 - 34,9
Adipositas Grad II 35,0 - 39,9
Adipositas Grad III
(Adipositas permagna, morbide Adipositas)
> 40 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BMI-Rechner

Der Body Mass Index (BMI) errechnet sich nach der Formel Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Größe zum Quadrat.

 
Der BMI errechnet sich nach der Formel Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch Körpergröße zum Quadrat. Um Besuchern die Berechnung des Body Mass Index (BMI) leicht zu machen, binden Sie das Widget BMI-Club ein. Beachten Sie auch die Informationen über BMI.

Vielen Dank für die Benutzung des BMI-Rechners von BMI-Club.

 

Therapiemöglichkeiten

  1. Konservativ: z. B.Diätprogramme, Bewegungstherapie, Verhaltenstherapie, Medikamente)
  2. Operativ: Restriktive- und Malabsorptive- Verfahren und deren Kombination
  3. Endoskopisch: Magenballon (als Bridging vor der geplanten Operation) 

Voraussetzungen für eine Operation

(Leitlinie Deutsche Gesellschaft für Adipositas)

  • BMI > 40 kg/m² (bei Begleiterkrankungen ab BMI 35 kg/m²)
  • Mindestalter 18 Jahre (bzw. Abschluss der körperlichen Reife)

    Logo_AG_Adipositas

  • Dauer des Übergewichtes mehr als 5 Jahre
  • mehrfache erfolglose konservative Therapieversuche (Diäten, Kuren, Ernährungstherapie, Sport)
  • vertretbares perioperatives Risiko, Ausschluss psychischer/ endokrinologischer Ursachen

Letzte Änderung: 04.04.2022 - Ansprechpartner:

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